Darth Mauls einzigartige Verbindung zur dunklen Seite in „The Clone Wars“
Darth Mauls einzigartige Verbindung zur dunklen Seite in „The Clone Wars“

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Für eine Figur, die in Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung nur ein paar Minuten Bildschirmzeit hatte, hat sich Darth Maul als überraschend widerstandsfähiger Charakter erwiesen. Nachdem er mehr als ein Jahrzehnt lang aus der Handlung verschwunden war, kehrte Darth Maul im Finale der vierten Staffel von Star Wars: The Clone Wars im Jahr 2012 in eine weit, weit entfernten Galaxis zurück. Seitdem hat er sich als einer der beliebtesten Schurken des Star Wars-Universums etabliert und besetzt einen düsteren, aber moralisch zweideutigen Platz. Die besten Schurken sind ja immer die, deren Motivation für das Publikum nachvollziehbar ist, auch wenn es ihr von einem moralischen Standpunkt aus nicht unbedingt zustimmt. Dieser Aspekt von Maul wird im neuesten – und letzten – Teil von The Clone Wars, der derzeit auf Disney+ zu sehen ist, deutlich. Mauls Versuche, aufgrund ähnlicher Erfahrungen eine Verbindung zu Ahsoka Tano herzustellen – beide wurden von ihren Lehrmeistern verraten – mögen zwar vergeblich sein, sein Wunsch, von anderen in seinem Schmerz verstanden zu werden, ist jedoch verständlich.

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Doch trotz seiner Popularität und seinem erweiterten Handlungsstrang, ist Maul, der Zabrak vom Planeten Dathomir, weiterhin ein Rätsel. Wie konnte Maul, ein Instrument brachialer Macht, zu einem der machiavellistischsten Köpfe der Galaxie werden? Wie war er in der Lage, so tief in die dunkle Seite der Macht einzudringen, dass er ganz genau erkannte, wie Darth Sidious Pläne aussehen würden und wann genau er sie umzusetzen plante?

Im Laufe seines Lebens wandelte sich Maul vom geliebten Kind einer der stärksten Machthexen der Galaxis erst zu einem Sith-Lehrling, dann zu einem entstellten Wahnsinnigen und letztendlich zum Herrscher von Mandalore. Anschließend wurde er zum Kopf des organisierten Verbrechens der Galaxie, bevor er angeblich auf Malachor ausgesetzt wurde, wo er von der Crew in Star Wars Rebels entdeckt wurde. Mauls Weltanschauung änderte sich, je weiter sich sein Weg von dem der Sith entfernte. Zum Zeitpunkt seiner letzten Konfrontation mit Obi-Wan Kenobi hatte sich Maul so weit von seiner ursprünglichen Person, dem hingebungsvollen Sith-Lord, entfernt, dass er überzeugt war, dass sowohl die Sith als auch die Jedi vernichtet werden müssen. Aber es wurde wenig Zeit auf das verwendet, was Darth Maul wirklich von anderen Sith, einschließlich Palpatine, unterscheidet: seine Mutter, Talzin.

MAUL: VERNICHTET UND NEU ERSCHAFFEN

Darth Mauls einzigartige Verbindung zur dunklen Seite in „The Clone Wars“

Als die Zuschauer Darth Maul nach seinem Duell mit Obi-Wan Kenobi zum ersten Mal wiedersahen, war der ehemalige Sith bereits verrückt geworden. Verständlicherweise litt er unter wahnsinnigen Schmerzen, nachdem er quasi entzwei geschnitten worden war, und sich auf dem Schrottplaneten Lotho Minor durch schiere Willenskraft und Hass am Leben erhalten hatte. Im Laufe eines Jahrzehnts baute sich Maul aus Schrott monströse mechanische Spinnenbeine und schürte seinen Hass auf Obi-Wan Kenobi weiter an. Aber sein Verstand wurde immer mehr angegriffen und er verlor ihn letztendlich völlig. In diesem erbärmlichen Zustand wurde er von seinem Bruder Savage Opress gefunden. Maul war sowohl geistig als auch körperlich so zerstört, dass ihn auch seine Mutter Talzin nicht retten konnte und sie beim Versuch, ihren Sohn mithilfe ihrer Verbindung zur Nachtmagie von Dathomir zu heilen, ihren physischen Körper dauerhaft verlor. Eine der Hauptregeln der dathomirischen Magie scheint zu sein, dass große Machtdemonstrationen auch große Opfer erfordern.

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Aber der Maul, der nach dem Ritual der Nachtschwestern zurückkehrte, unterschied sich deutlich von dem Maul, den wir von vorher kannten. Vor seiner Niederlage und dem Absturz in den Wahnsinn war Darth Maul nur ein harmloses Werkzeug gewesen. Nach seiner Ausbildung durch Darth Sidious war Maul ein Hammer und alle anderen waren Nägel. Sein einziges Zielwar die Vernichtung der Jedi. Er war ungeduldig und reaktionär, arrogant und unüberlegt. Vor seiner Wiederherstellung auf Dathomir war Darth Maul einer der am besten ausgebildeten Lichtschwertkämpfer in der Geschichte der Galaxie. Aber er nutzte seine physischen Fähigkeiten mehr als die Macht, indem er diese lediglich für gelegentliche taktische Manöver einsetzte, um den Gegner abzulenken.

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Doch nachdem Mutter Talzin Maul den Wahnsinn ausgetrieben und seinen Körper mit dem Geistichor, der unter Dathomir wabert, neues Leben eingehaucht hatte, veränderte sich der ehemalige Lehrling von Darth Sidious. Er wurde geduldiger und plante Aktionen lange vor ihrer Umsetzung. Er entwickelte sich von einer lebendigen Waffe zur mächtigsten Person in der intergalaktischen Verbrechensgemeinschaft und setzte dabei eine Vielzahl von Taktiken ein: von direkten Drohungen über die gewaltsame Ausschaltung Andersdenkender bis hin zu Bestechung und politischer Gerissenheit. Maul schien auch eine tiefere Verbindung zur dunklen Seite der Macht zu entwickeln. Er machte sie sich zunutze, um zu erfahren, was Palpatine mit der Galaxie vorhatte.

Er begann auch, bei seinen Schwertkämpfen die Kräfte der Macht großzügiger und wirkungsvoller einzusetzen. Maul konnte nun seine Gegner für lange Zeiträume telekinetisch einfrieren und sogar Raumschiffe aus dem Luftraum entfernen. Er war in der Lage, sich selbst über weite Strecken hinweg zu projizieren (zum Beispiel in den Kopf von Ezra Bridger). Er war sehr geschickt darin, die Gedanken seiner Feinde zu erforschen und war sogar in der Lage, Obi-Wans wahren Grund für dessen Untertauchen auf Tatooine herausfinden. Zur Zeit von Star Wars Rebels konnte Maul sogar den Geistichor des Volkes seiner Mutter manipulieren. Darth Maul wurde so mächtig, dass Palpatine auf ihn aufmerksam wurde, und dieser alles daransetzte, sowohl Maul als auch seine Mutter Talzin zu vernichten, bevor sie seine sorgfältig ausgearbeiteten Pläne zunichte machen konnten.

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DIE GEFAHR VON DATHOMIR

Darth Mauls einzigartige Verbindung zur dunklen Seite in „The Clone Wars“

Die Heimatwelt der Nachtschwestern ist uralt und unheimlich und verfügt über eine starke Verbindung zur dunklen Seite der Macht. Aus unerfindlichen Gründen ist der gesamte Planet mit einer hellen, ekelhaft grünen Substanz durchtränkt. Die Substanz, die auch „Geistichor“ genannt wird, wurde von den Nachtschwestern im Dienste ihrer Götter, der Geflügelten Göttin und des Reißenden Gottes, manipuliert. Die Magie ist Teil der Macht, obwohl die Akolythen weit andere Kräfte haben als sowohl die Jedi als auch die Sith. Der Gestichor erlaubte den Nachtschwestern, Objekte ganz aus dem Stoff des Nichts herzustellen. Er verlieh ihnen die Fähigkeit, ein Lebewesen von einer Form in eine andere zu verwandeln, sich über große Entfernungen zu teleportieren, Lichtschwert-ähnliche Waffen mit Klingen herzustellen, ihre Feinde mit Magie zu bekämpfen und sich unsichtbar zu machen. Die mächtigsten Hexen konnten sogar Tote zum Leben erwecken.

Wir wissen wenig über die Geschichte der Nachtschwestern. Aber eins ist sicher: Sie sind nicht die gleiche Spezies wie die Zabraks, die Nachtbrüder. Es wurde auch nicht enthüllt, wie sich die beiden Kulturen vermischten und fortpflanzten, da die Nachtbrüder getrennt von den eingeborenen dathormirischen Nachtschwestern lebten. Es ist jedoch bekannt, dass mächtige Hexen wie Mutter Talzin, wenn sie ihre Rituale ausschöpften, dasselbe zweistimmige Echo nur an einem einzigen anderen Ort hören: Mortis. Die Stimmen der Götter von Mortis (und die von Anakin Skywalker) werden beim Sprechen überlagert, wenn sie ihre Macht nutzen. Dasselbe unheimliche Flüstern ist immer dann zu hören, wenn der Geistichor bei der Manipulation der Substanz ausströmt. Die logische Schlussfolgerung daraus ist, dass die schiere Menge an Magie, die zur Rekonstruktion von Maul nötig war, ihm eine einzigartige und mächtige Verbindung zur dunklen Seite bescherte. Eine uralte Macht, die ihm vielleicht zuflüstert, wo gerade galaktische Ereignisse stattfinden.

REINE, 1A-CTHULHU-SPEKULATION

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In 2019 wurden im EA-Spiel Jedi: Fallen Order auch ein paar unschöne Fakten in den Überlieferungen von Dathomir laut. Darunter auch Informationen über die angeblich ausgestorbene Zeffo-Zivilisation und darüber, dass das Flüstern der dunklen Seite Dathormirs selbst einen Jedi in den Wahnsinn treiben kann. Vor allem die Zeffo sollten jeden Nerd, der Star Wars-Hintergrundinformationen liebt, aufmerken lassen. Die unglaublich alten Zeffo, die in der galaktischen Geschichte verloren gegangen zu sein scheinen, beherrschten einst einen Teil der Galaxie. Die gesamte, vormals vom Planeten Zeffo stammende, Spezies war sehr feinfühlig, was die Macht anging. Sie wurde von Weisen regiert, die den „Lebenswind“ erforschten. Zeffo-Artefakte stellen sie als ein meist sanftmütiges und gutmütiges Volk dar. Mit Ausnahme des Weisen, der von Dathomir aus regierte.

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Der als Kujet bekannte Zeffo-Weise herrschte von Dathomir aus und errichtete dort ein massives Grabmal. Dieser Ort strahlte eine so böse Energie aus, dass sogar die Nachtschwestern fernblieben. In Jedi: Fallen Order wird angedeutet, dass Kujet beim Untergang der Zeffo-Gesellschaft eine wichtige Rolle spielte. Es ist derzeit nicht bekannt, ob Kujet aufgrund der Energien der Dunklen Seite von Dathomir angezogen wurde oder ob der Planet wegen Kujet von der Dunklen Seite durchdrungen wurde. Aber wie bei vielen Dingen im Star Wars-Universum könnte ein Blick auf die nicht mehr existierenden Legends Klarheit verschaffen.

Die Zeffo hatten eine verblüffende Ähnlichkeit mit den Kwa, den alten Feinden des Unendlichen Rakatan-Reiches. In Legends waren die Kwa die Ureinwohner Dathomirs. Die Kwa waren technologisch derart fortgeschritten, dass sie den derzeitigen Bewohnern der Galaxie wie Magie erscheinen dürften, und legten mithilfe von Sternentempeln blitzschnell große Entfernungen zurück. Dafür nutzten Sie das, was wir heute als Welt Zwischen den Welten kennen. Aber das Problem beim Herumspielen mit dem Gefüge von Zeit und Raum ist, dass auf der anderen Seite ebenfalls Dinge existieren. Dinge, die in andere Dimensionen hinein schlüpfen. Dunkle, mächtige, chthonische Dinge. Dinge mit Tentakeln und albtraumhaften Visagen, die sich in den Verstand sterblicher Geschöpfe flüstern. Die Kwa halfen dabei, den Schrecken aus dem Jenseits in Legends zurückzuschlagen. Die Zeffo könnten durchaus als eine modifizierte Version dieser Spezies angesehen werden. Vielleicht wurde Kujet ja auch verleumdet. Möglicherweise haben sie einen „Old One“ getötet oder außer Gefecht gesetzt und er liegt unter Dathomir, blutet Ichor in den Planeten und flüstert dunkle Dinge in die Köpfe derer, die bereit sind zuzuhören.


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